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TTV Olpe/Dahl-Friedrichsthal 2 : TV Krombch 1 = 6:9

14.02.2020

Hallo Tischtennisfreunde!

 

Nach dem erfolgreichem Pokalereignis war man wahrscheinlich noch auf Wolke 7 aber mit zwei Mann Ersatz war man trotzdem so realistisch aufgestellt, dem Spiel heute keine Gewinnchance einzurechnen, wobei man sich im Hinspiel schon eine Niederlage hat gefallen lassen müssen. Zu Gast war heute unser direkter Tabellennachbar TTV Olpe/Dahl-Friedrichsthal 2.

 

Im Doppel von Waldemar und Jörg war das Spiel einfach nicht lang genug. Gefühlt hätte es fünf bis sechs Sätze dauern müssen um in den Bereich zu kommen, wo man um einen Satzgewinn mitsprechen konnte. Man hat sich im Verlauf der Begegnung immer ein wenig besser ins Spiel reingekämpft, aber hier war nach 11:3, 11:5 und 11:6 das Spiel schon nach drei Sätzen beendet. Besser lief es, in neuer Konstellation, bei Marcel und Ingo. Beide hatte, glaube ich, mit nichts gerechnet, da man um die Spielqualitäten der beiden Kontrahenten wusste. Aber nach dem 11:9 im ersten Satz kam dann doch ein kleiner Hauch von Hoffnung auf. Olpe hat dann zwar mit 13:11 ausgeglichen, aber es blieb weiterhin knapp und man witterte immer noch die kleine Chance. Und diese haben unsere Beiden dann auch genutzt. Auch den dritten und vierten Satz konnten Marcel und Ingo mit 11:9 für sich entscheiden. Souverän war dann das beste und eingespielte Doppel unserer Zweiten mit Michael W. und Gerd unterwegs. Im ersten Satz wahr wahrscheinlich der Respekt noch zu groß, in einer Spielklasse zwei Ebenen höher als normal, auch punkten zu können. Nach dem der erste Satz nicht zu überdeutlich mit 11:8 verloren wurde und der Anfang des Zweiten ganz gut gelungen war, sah man sich in der Lage sein eigenes Spiel dem Gegner aufzuzwingen. Dies taten sie dann auch, statt auf die gegnerischen Bälle zu reagieren wurde man jetzt zum Akteur. Und fortan lief es gut. Mit 11:7, 11:9 und 11:6 konnte man dann das Spiel gewinnen.

 

Marcel kam die Spielweise seines Gegners im ersten Einzel sehr entgegen und er konnte sich in allen Facetten austoben. Hier war ein klarer 3:0 Sieg das Ergebnis einer souveränen Leistung. Waldemar hatte da schon ein anderes Kaliber gegenüber an der Platte stehen. Obwohl er sehr gut mitgehalten und sogar auch einen Satz gewonnen hat, hatte man immer das Gefühl, dass es nicht in seiner Hand liegt ob das Spiel gewonnen oder verloren wird. Sein Gegner war der sprichwörtliche „Bestimmer“ und dass er sich für eine Niederlage entscheidet war irgendwie klar. Auf die Zerreißprobe wurde dann Ingo und Jörg in ihren Einzeln gestellt. Gegen die ausgefallene, unorthodoxe, aber perfektionierte Spielweise beider Olper Spieler war sehr schwer gegen zu bestehen. Ingo kam da heute ein wenig besser mit zurecht. Nachdem der erste Satz verloren wurde schaffte er es irgendwie diesen auszugleichen. Im Dritten verhalf Ingo ein wenig Glück zu einem leichten Spielvorteil und zum Sieg des Satzes. Im vierten und letzten Satz konnte Ingo diesen Spielvorteil beibehalten und sein Gegner war damit ein wenig unter Druck gesetzt. Dies reichte aus, das er versuchte seine Spielweise umzustellen, was aber nicht erfolgreich gelang, da die Fehlerquote anstieg. Das bescherte Ingo den Sieg des Spiels. Jörg wusste garnicht mit der Spielweise seines Gegners umzugehen. Irgendwie schaft er es zwar sich im zweiten Satz auf ein 13:15 heran zu kämpfen aber mit dem Ausgang des Spiels hatte er trotzdem nicht viel zu tun. Mehr Chancen rechnete man Michael W. gegen den Jungspieler der Olper zu, aber die wurden in der ersten zwei Sätzen vergeblich gesucht. Auch im dritten Satz sah es erst nach einem deutlichen Sieg seines Gegners aus. Doch Michael W. blieb hartnäckig und profitierte dann von einem schwächelnden Nervenkostüm, dem berühmten „Flattermann“, und konnte den Satz noch zu seinen Gunsten entscheiden. Die anderen beiden Sätze verliefen unisono, Hartnäckigkeit und Nerven waren die beiden Attribute, die dieses Spiel gekennzeichnet und Michael W. zum Sieg verholfen haben. Gerd konnte in seinem Spiel nicht auf die Unerfahrenheit seines Gegners hoffen, im Gegenteil. Er hatte es mit einem gestandenen und gutem Spieler zu tun. Gerd war in den ersten beiden Sätzen aber überraschend gut unterwegs. Sein Gegner ließ sich durch Gerd’s Spielweise immer wieder zu leichten Fehlern hinreißen und er lief auch Gefahr die ersten beiden Sätze zu verlieren. Im dritten Satz zwang er sich sein Spiel durch zu ziehen, was ihm dann auch direkt gut gelang. Ab da gab es kein Halten mehr. Dieser Satz ging dann deutlich weg. Jetzt stand es 5:4, ein Zwischenergebnis mit dem keiner gerechnet hat und mit dem man zufrieden sein konnte. Wenn die zweite Runde im Einzel ähnlich gut verlief, dann konnte man sich Chancen auf ein positives Ergebnis ausrechnen. Leider kamen aus den nächsten beiden Spielen, bei denen man sich etwas ausgerechnet hat, nichts bei rum. Marcel war mit seinem Gegner auf einem Level und Gewinner des Satz war derjenige, der im falschen Moment den Fehler gemacht hat. Erst im Satz Vier und Fünf strahlte Marcel’s Gegner ein wenig mehr Dominanz aus und dies zeigte sich auch am Spielstand im Verlauf der Begegnung. Marcel lief ab da immer einem kleinen Vorsprung hinterher, aber zu einem Satz- oder Spielgewinn hat es dann nicht mehr gereicht. Das Spiel von Waldemar war ein wenig kurios. Wo man in einem Moment noch dachte, der hat seinen Gegner klar im Griff, sah es im nächsten schon wieder ganz anders aus. Das Spiel war so wechselhaft wie das Wetter im April. Mit 4:11, 11:7, 1:11, 13:11 und 8:11 hatte letztendlich aber Waldemar’s Gegner die Nase vorn. Jetzt musste Ingo und Jörg, diesmal in anderer Konstellation, gegen die „Spielwunder“ der Olpe bestehen. Keinen guten Einstieg hatte Ingo, der direkt zweimal mit 11:6 baden ging. Und auch im dritten Satz war das richtige Mittel noch nicht gefunden. Trotzdem raffte Ingo zwei, drei Mal allen Mut zusammen und ließ sich zu anderen Spielbällen hinreißen, welches, Gott sei Dank, auch geklappt hat. Das war die entscheidende Wendung für diesen Satz. Ab da lief es um einiges besser und Ingo war spielerisch zumindest gleichauf. Jetzt war zumindest am an einen möglichen Sieg des Spiels zu denken. In der Verlängerung des vierten Satzes bereiteten allerdings zwei glückliche Bälle seines Gegners das jähe Ende des Spiels. Auch Jörg hatte keinen guten Start in sein zweites Einzel gehabt. Er lief auch einem 2:0 Satzvorsprung hinterher. Aber für ihn lief es besser. Er konnte ausgleichen und im entscheidenden fünften Satz zum 13:11 das Spiel für sich beenden. Die spielentscheidenden Punkte für Olpe fielen dann in den nächsten beiden Partien. Michael W. wurde für seine tolle Leistung mit den Gewinn des dritten Satzes belohnt, war in den anderen Sätzen aber immer mit zwei bis drei Punkten unterlegen. Auch Gerd kam über einen knappen ersten Satz nicht hinaus und hatte mit der Spielentscheidung nicht viel zu tun. Hier ging das Spiel klar mit 3:0 nach Olpe. Der TTV Olpe/Dahr-Friedrichthal 2 gewinnt verdient mit 9:6.

 

Die zwischenzeitlichen Hoffnungen wurden zwar nicht erfüllt aber trotzdem haben sich heute mächtig ins Zeug gelegt: Marcel Heinzerling, Waldemar Steinbaron, Ingo Hoffert, Jörg Schornstein, Michael Wagener und Gerd Burbach.

 

Eure Tischtennisabteilung